Tabellenkalkulation
Excel oder Google Sheets – der Ist-Zustand bei sehr vielen Händlern
Die Tabelle ist kein schlechtes Werkzeug, sie ist ein sehr flexibles. Bestand, Wiederbeschaffungszeit, Sicherheitsbestand und ein Bestellvorschlag lassen sich darin sauber abbilden, und du behältst die volle Kontrolle über jede Formel. Der Preis dafür: Jeder Datenstand kommt von Hand hinein, und jede Logik pflegst du selbst.
Passt, wenn
- Du verkaufst auf einem Kanal und führst überschaubar viele aktive SKUs.
- Die Nachfrage ist halbwegs stabil, ohne starke Saison und ohne Aktionsspitzen.
- Du willst die Rechenlogik selbst in der Hand haben und verstehst jede Zelle.
- Die Zahlen einmal pro Woche zu aktualisieren, ist realistisch machbar.
Stößt an Grenzen, wenn
- Der Bestand in der Tabelle weicht vom Seller Central ab, weil zwischen zwei Aktualisierungen verkauft wurde.
- Mehrere Kanäle greifen auf denselben physischen Bestand zu, die Tabelle kennt aber nur einen davon.
- FBA-Mengenbegrenzungen kommen in der Rechnung nicht vor, also plant die Tabelle Sendungen, die so nicht ins Lager gehen.
- Niemand außer dir versteht die Datei – im Urlaub steht die Disposition still.